Büroakustik
Es gibt sie in jedem Unternehmen: laute, weniger laute und leise Mitarbeiter. In einigen Abteilungen wird viel telefoniert, in einigen viel diskutiert, in anderen konzentriert gearbeitet oder kreativ gestaltet. Auch wenn jedes Arbeitsumfeld durch die örtliche Bauweise teilweise vorgegeben ist, müssen die Räumlichkeiten auf die Tätigkeiten der Mitarbeiter abgestimmt werden.
Nur mit optimierter Akustik kann effizient gearbeitet werden. Wir optimieren Ihre Räumlichkeiten ganz individuell nach Arbeitszonen und Tätigkeitsbereichen.
Welche Werte gelten für die Büroakustik?
Die Technische Regel ASR A3.7 „Lärm“ nennt klare Werte: Bei Besprechungen in Konferenzräumen darf der Beurteilungspegel 55 dB(A) nicht überschreiten, bei allgemeinen Bürotätigkeiten 70 dB(A). Für den unbesetzten Raum gibt sie diese Nachhallzeiten an:
| Raum | Nachhallzeit |
|---|---|
| Ein- und Zweipersonenbüro | 0,8 s |
| Mehrpersonen- und Großraumbüro | 0,6 s |
| Callcenter | 0,5 s |
Die Nachhallzeit ist die Zeit, in der der Schallpegel nach Ende eines Geräuschs um 60 dB abfällt. Wie sich Büroräume bau- und raumakustisch an ihre Nutzung anpassen lassen, beschreibt die Richtlinie VDI 2569.
Wo setzt man Akustikelemente ein?
An der Decke wirken Deckensegel und Deckenelemente, an der Wand Akustikpaneele und Moosbilder, im Raum Stellwände und akustisch wirksame Schrankfronten. Solche Absorber verkürzen die Nachhallzeit. Wie stark sie wirken, zeigt die Klasse nach DIN EN ISO 11654:
| Absorberklasse | Bewerteter Schallabsorptionsgrad |
|---|---|
| A | 0,90 bis 1,00 |
| B | 0,80 bis 0,85 |
| C | 0,60 bis 0,75 |
| D | 0,30 bis 0,55 |
| E | 0,15 bis 0,25 |
Wie sich laute und leise Bereiche trennen lassen, lesen Sie bei den Zonierungen.


















