Beleuchtung & Beschattung

Eine gute Beleuchtung am Arbeitsplatz verhindert das schnelle Ermüden der Augen. Auch das Nachlassen der Konzentration steht in direkter Verbindung mit dem richtigen Lichtkonzept. Je nach Bürokonzept kann dies mit Hilfe von Decken-, Pendel- oder Stehleuchten verhindert werden.

Nicht zu vergessen sind die Grundbeleuchtung, die Akzentbeleuchtung oder das stimmungsvolle Licht. Eine frühzeitige und ganzheitliche Planung ist daher ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Arbeitsumfeld. Ebenfalls beachtet werden sollte: Die Anforderungen an Helligkeit verändern sich mit zunehmendem Alter.

Blendfreies Arbeiten sollte selbstverständlich sein. Hier kann neben außenliegendem Sonnenschutz von innen mit Lamellen, Flächenvorhängen und einer gezielten Möbelanordnung entgegengewirkt werden. Zudem können Beschattungs- und Beleuchtungsszenarien – gerade für Konferenzräume – auch elektronisch abgespeichert werden.

Eine sinnvolle Planung der Beleuchtung, unter Berücksichtigung der Örtlichkeiten – das übernehmen wir für Sie.

Wie hell muss es im Büro sein?

Für Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung nennt die ASR A3.4 mindestens 500 Lux und einen Farbwiedergabeindex von Ra 80, für Ablegen und Kopieren reichen 300 Lux. Damit Leuchten nicht blenden, begrenzt die DGUV Information 215-442 den UGR-Wert in Räumen mit Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen auf höchstens 19.

Auch der Sonnenschutz ist geregelt: Führt die Sonneneinstrahlung zu Raumtemperaturen über 26 °C, sind Fenster und Glaswände nach ASR A3.5 mit geeigneten Systemen auszurüsten. Außen liegende Vorrichtungen schützen nach DGUV Information 215-444 wirkungsvoller vor der Wärme als innen liegende. Licht und Sonnenschutz gehören deshalb von Anfang an in die Büroplanung.